Mond & Garten

Die Wirkung des Mondes auf Natur und Garten

Die Kraft des Mondes macht sich nicht nur durch die Gezeiten bemerkbar, sondern beeinflusst sämtliche Flüssigkeiten in allen Lebensformen. Wenn also der Mond zunimmt, steigen die Säfte der Pflanzen in die oberirdischen Teile auf, wenn er abnimmt, sinken die Säfte nach unten in die Wurzeln und Knollen.


In der ersten Hälfte des zunehmenden Mondes stehen alle Kräfte auf Zunahme, das oberirdische Wachstum erhält jetzt Impulse. Daher sollten Sie alles pflanzen und setzen, was oberirdisch wächst, beispielsweise Artischocken, Blattgemüsearten, Brokkoli etc. Auch die Ernte sollte jetzt stattfinden, da ja alle Energie in den oberen Pflanzenteilen sitzt.

Die Periode bis zum Vollmond, also die zweite Häfte des zunehmenden Mondes, sollte man den Fruchtgewächsen widmen, die sich oberirdisch entwickeln. Das gilt, je nach Jahreszeit, für das Setzen sowie für das Ernten. Dazu gehören: Paprika, Tomaten, Kürbisse etc. Wer mit seinem Rasen einen dichten grünen Teppich erzielen möchte, sollte jetzt nachsäen.

Bei Vollmond hat die Kraft des Mondes ihren Höhepunkt erreicht. Jetzt sollten Sie Garten und Felder düngen, da die Pflanzen die Nährstoffe besonders gut aufnehmen. Auch die Heilkraft von Kräutern soll am größten sein, wenn sie bei Vollmond gesammelt werden. Pflanzen und Gehölze dürfen jetzt nicht geschnitten werden, die „Verletzung“ könnte ihnen schaden.

Bei abnehmendem Mond ziehen sich die Kräfte der Pflanzen in die Erde zurück, das unterirdische Wachstum wird gefördert. Man setzt Wurzelgemüse sowie Zwiebeln und Knollen. Da sich die Säfte im Wurzelbereich der Pflanzen befinden, können Bäume und Sträucher geschnitten werden.

Bei Neumond werden die Kräfte für einen Neuanfang gesammelt. Arbeiten, welche die Regeneration von Pflanzen unterstützen, sind sinnvoll. Es ist die beste Zeit, um kranke und unterentwickelte Bäume, Sträucher und Pflanzen durch einen Rückschnitt zu kräftigen. Dabei kann man durchaus radikal vorgehen – das schadet den Pflanzen nicht, weil sich die ganze Wachstumsenergie in die Wurzeln und unterirdischen Teile der Pflanze zurückgezogen hat.